Für eine Gesamtschule neben dem Gymnasium

GesamtschulschildOder: Warum diese Variante eine nicht wiederkehrende Chance ist!

Am 24. Feb. 2015 entscheidet der Rat über die Frage wie die weiterführende Schullandschaft in der Zukunft in Radevormwald aussehen soll. Drei Varianten stehen zur Abstimmung. Die UWG schlägt ein eingliedriges System, das nur aus einer Gesamtschule bestehen soll vor. Während CDU und SPD in einem gemeinsamen Antrag den zweiten Versuch der Einführung der Sekundarschule befürworten. Wir glauben, dass ein Nebeneinander von Gesamtschule und Gymnasium jetzt noch möchlich und die beste Lösung für Radevormwald ist. Lesen Sie, wie der Fraktionsvorsitzende den Antrag der Alternativen Liste begründet!

Die Beschränkung des Winterdienstes

Oder: Wie der Bürgermeister den Bürgern der Außenortschaften die kalte Schulter zeigt!

Schnee schieben

Seit Jahren besitzt Radevormwald klamme Kassen. Dem Bürger ist dieser Zustand –abgesehen von relativ moderaten Steuererhöhungen in 2014 – noch nicht sehr bewusst geworden. CDU und SPD hatten innerhalb der von ihnen getragenen Haushaltspolitik sich auf das Sparen mit Hilfe von Personaleinsparungen geeinigt. Dem hielt der Bürgermeister entgegen, dass ein solches Verfahren auch dazu führen müsste, dass Standards gesenkt würden. Was das wohl bedeuten könnte, wollte der Bürgermeister nun in seinem letzten Amtsjahr demonstrieren.

Die Zukunftsfähigkeit Radevormwald wird aufs Spiel gesetzt!

gelbe AmpelRadevormwald ist derzeit noch in der glücklichen Lage – anders als Hückeswagen – einige Handlungsmöglichkeiten zu besitzen. Aber die Situation ist keineswegs komfortabel. Zum Schuljahr 2016/17 verlassen noch einmal 186 Kinder die Radevormwalder Grundschulen. Danach werden die Zahlen deutlich kleiner werden.
Insofern besitzen wir in für dieses Schuljahr noch einmal eine Chance, eine nachhaltige Lösung zur Gestaltung der weiterführenden Schullandschaft in Radevormwald zu finden.    

Die Diskussion um die Entwicklung der Schullandschaft sollte öffentlich geführt werden!

Schulzentrum RadevormwaldMorgen, am 19. Jan. 2015, tagt der Schulausschuss ab 17:00 Uhr im Mehrzweckraum des Bürgerhauses mit dem Schwerpunktthema der Entwicklung des weiterführenden Schulangebotes in Radevormwald. Dabei wird der Ausschuss morgen aber keine Entscheidungen treffen, sodass die Diskussion fortgeführt wird und werden muss. Diese Diskussion, die sich vor allem auf die Aussagen der Fa. Komplan stützt, wird derzeit vor allem in den Fraktionen geführt.

Polittheater statt solider Haushaltspolitik

Der Haushaltsentwurf 2015 wurde von der AL abgelehnt

 

Es ist das eingetreten, wovor die Alternative Liste seit Jahren gewarnt hatte. Die Stadt hat sich mit ihren Großprojekten vollständig verausgabt und nun kommen neue Aufgaben und damit neue Ausgaben hinzu! In der Folge verschlechtert sich die finanzielle Situation der Stadt! Dennoch glaubten die haushaltstragenden Parteien CDU und SPD auch Zeichen einer neuen Ausgabenfreudigkeit geben zu müssen. Lesen Sie hier die Rede des Fraktionsvorsitzenden der Alternativen Liste zum Haushaltsentwurf 2015!

Die Vorstellung der Komplanpläne aus dem Schulausschuss aus der Sicht eines Zuhörers

copyrihgt: lemmling, openclipart.org Unser sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Verkehr und Tourismus Felix Staratschek hat die Vorstellung der "Ideen" der Fa. Komplan zur Umgestaltung des weiterführenden Schulangebotes in Radevormwald angehört. Die Bürgerinnen und Bürger, die am 24. Nov. in den Schulausschuss gekommen waren, konnten aber nicht unmittelbar zu den Ausführungen Fragen stellen oder gar Kommentare abgeben. Herr Staratschek hat seine ersten Eindrücke von dieser Vorstellung im nachfolgenden Text zusammen gefasst!

 

 

 

 

Szenarien zur Weiterentwicklung der Radevormwalder Schullandschaft

copyright: R. EbbinghausAm Montag, den 27. Okt. 2014, unterrichtete die Fa. Komplan Vertreter der Gemeinden Wipperfürth, Hückeswagen und Radevormwald über ihre strategischen Überlegungen zur Gestaltung der Schullandschaft in diesen drei Gemeinden für den Bereich der Sekundarstufe und der Förderschulen. Die Fraktion der Alternativen Liste hat die Ausführungen noch nicht beraten. Deshalb geht es an dieser Stelle zunächst vorrangig um die Information der Öffentlichkeit.

Die am Ende folgende kurze kritische Betrachtung der Ausführungen der Fa. Komplan gibt insofern ausdrücklich die persönliche Einschätzung des Autors wieder und stellt keine "Fraktionsmeinung" dar!

Das von Komplan vorgestellte Papier ist kein Schulentwicklungsplan! Es handelt sich eher um die Darstellung strategischer Überlegungen, die sich ein wenig anlehnen an die Szenario Methode. Das Papier kann von der Homepage der Stadt heruntergeladen werden.

 

 

Barrierefreiheit à la Bündnis90/Die Grünen und das Presseecho

Bedinderte Ratsmaus

 

Am Mittwoch den 8.10.14 berichtete der Remscheider Generalanzeiger in Radevormwald über den Antrag der Grünen, dass alle Ausschuss- und Ratssitzungen ab sofort  barrierefrei erreichbar sein sollen: http://www.rga-online.de/rga_102_110749012-2-_Rollstuhlfahrer-sollen-Ausschuesse-besuchen-koennen.html

Den Grünen ist es damit gelungen, ein wichtiges Thema auf die Tagesordnung zu bringen und das ist gut. Kritik verdienen aber Details. Zum einen verwundert es, wie die Politik und die Medien hier den Grünen scheinbar entgegen kommen. Wenn die AL etwas zur Barrierefreiheit sagte, hieß es immer, dass ist doch schon alles im Blick unseres Handelns. Oder wenn die AL forderte statt einem Sportplatz barrierefreie Schulen zu schaffen, wurde diese überstimmt. Die Wachsamkeit der AL hat z.B. verhindert, dass bei einer Straßensanierung die Barrierefreiheit vergessen wurde. 

 

Ein rabenschwarzer Tag für Radevormwald

Das Ende der Sekundarstufe in RadevormwaldStatt einer mutigen zukunftsorientierten Weichenstellung wurde die Bildung in Radevormwald auf das Abstellgleis gefahren!

 

Herr Krämer-Mandeau von der Firma biregio, Bonn, stellte zu Beginn der Sitzung des Schulausschusses am 02. Juli fest, dass Radevormwald das Zeitfenster für eine eigenständige Lösung der Gestaltung der Bildungslandschaft in Radevormwald verpasst habe. Er appellierte eindringlich an die Mitglieder, dass bei abnehmenden Schülerzahlen eine eigenständige Lösung immer schwieriger werde und ein „Zusammenarbeiten von Verwaltung, Politik, Eltern und Lehrern“ erfordere, weil sonst eine Lösung nicht zu schaffen sei. Dieser Appell war jedoch vergebens. Der Ausschuss entschied sich mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit, die durch Pro NRW gestellt wurde, dafür, erst einmal einen weiteren Untersuchungsauftrag zu vergeben, der die Gestaltungsmöglichkeiten im Nordkreis erkunden sollte!

Täuschen und Tricksen

copyright: Holger.Ellgaard in Wikipedia.de (Hütchenspiel)Am Freitag, 23. Mai 2014 veröffentlicht die UWG eine sogenannte Presseerklärung im Stadtnetz, in der sie behauptet: „Ziel dieses Antrages ist die Informationen die an den Bund für Steuerzahler gegangen sind der Radevormwalder Bevölkerung zugänglich zu machen.“ Im Text wird dann erklärt, dass sich die UWG an die Bäder GmbH gewandt hätte und sie aufgefordert habe, diese Daten auch der Rader Öffentlichkeit mitzuteilen. Diese Aufforderung soll unmittelbar nach Urteilsverkündung an die Bäder GmbH ergangen sein. Was aus der Wahlkampfnummer geworden ist, können Sie am Ende des Artikels lesen!

Inhalt abgleichen