Pleite nach der Wahl?

LifeNessi

„Wenn wir diese Zahlen nicht erreichen, dann haben wir ein Problem!“

So äußerte sich der damalige Geschäftsführer auf die Frage von Rolf Ebbinghaus (AL), ob die anvisierten Besucherzahlen nicht ein wenig zu optimistisch wären.  Dies war am  29.06. im  Ausschuss für Eigenbetriebe.
Und nun? Nach der letzten Sitzung des Ausschusses am 17.08. konnte oder wollte der neue Geschäftsführer nichts Konkretes zu den Besucherzahlen der ersten Wochen sagen!

Im Juni hieß es noch, dass möglichst rasch die noch vorhandenen Mängel im Sauna-Bereich nachgearbeitet werden müssen. Solange gibt es einen verbilligten Eintritt (solange fehlen also Einnahmen)!
Und jetzt? Schon seit Wochen wird nicht mehr an der Fassade oder am Saunagarten gearbeitet. Wann der neue Ruheraum kommt, weiß keiner.
Wie ist dieses seltsame Verhalten zu erklären?

Für die AL erhärtet sich hiermit der Verdacht, dass die Pleite des Life-Ness längst beschlossene Sache ist. Man wartet wohl nur noch die Wahlen ab.

Gibt es noch Hoffnung?

Zumindest sollte man sich bemühen, mit der Pleite der Bäder GmbH nicht auch noch die Stadtwerke mit der Insolvenzmasse zu verlieren. Die AL hat hierzu mehrfach im Stadtrat beantragt, dass die Stadtwerke-Anteile aus dem Besitz der Bäder GmbH in den Besitz der Stadt übergehen müssen. Aus den erwarteten Steuerersparnissen ist bislang ohnehin fast nichts geworden.
Sollte die Bäder GmbH noch bis dahin durchhalten, werden wir auf der ersten regulären Sitzung des neu gewählten Stadtrates nochmals einen Antrag dazu einbringen. Nur so kann ein noch größeres Desaster für Radevormwald verhindert werden!