Nessi (life-ness)

.... Kommunale Energiepolitik und Wirtschaftsförderung   Am Ende des Jahres 2010 müssen die Eigentumsverhältnisse in den Stadtwerken neu geregelt werden. Sofern wirtschaftlich die Chance gegeben ist, wollen wir die Stadtwerke als kommunales Versorgungsunternehmen behalten! Der Irrsinn des „life-ness“, das jetzt mit etwa 15 Mio. € belasstet ist, macht das natürlich besonders schwer! CDU, SPD FDP und UWG waren sich beim Geld ausgeben für das „life-ness“ schnell einig! Heute findet sich niemand aus den beiden großen Parteien, der die Verantwortung für die Stadtwerke in Form des Aufsichtsratsvorsitzenden übernehmen will. *Deshalb wird diese Funktion nun von den RWE wahrgenommen!* Und dies in der Zeit, in der die Weichen für die Fragen des Überlebens des Unternehmens anstehen! Ein *Skandal*, der viel zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit findet! Außerdem darf die Bäder GmbH nicht weiterhin der Eigentümer des städtischen Anteils an den Stadtwerken bleiben. Die Bäder GmbH ist ein hochriskantes Unternehmen. Im Falle der Insolvenz würde der städtische Anteil an den Stadtwerken zu ungünstigen Bedigungen verloren gehen.   Seit 10 Jahren besitzt Radevormwald eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Leider führte sie in den meisten Jahren eher ein Schattendasein! Damit muss endlich Schluss sein! Wir können und wollen nicht glauben, dass es in unserer Stadt keine kreativen Köpfe gibt, die die Potentiale dieser Stadt auch entwickeln können! Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft darf nicht auf den Handel mit Grundstücken verkürzt werden, wie es in den letzten Jahren geschehen ist! Andererseits lehnen wir es völlig ab, dass auch Sportstätten von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft vermarktet werden sollen. Das führt zwar bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu Einnahmen, verteuert aber letztendlich die angebotenen Dienstleistungen. Wirtschaftsförderung ist ein Teil der Stadtentwicklung und der allgemeinen Daseinsvorsorge einer Kommune und kann nicht an kurzfristigen Gewinninteressen orientiert werden.