Vorschlag zur Lösung des Verkehrsproblems in der Hermannstraße

Oder: Wie kann der Flaschenhals Hermannstraße entschärft werden?

 

Insbesondere morgens zu Schulbeginn und mittags staut sich der Verkehr auf der Hermannstraße. Diese Situation hat sich verschäft, seitdem die Grundschule Stadt vorübergehend im Gebäude der Hauptschule untergebracht ist. Teilweise entsteht morgens ein Rückstau bis auf die Kaiserstraße. Das Problem ist alt und wird sich mit der Rückverlagerung der Grundschule an ihren alten Standort ein wenig entspannen, grundsätzlich aber nicht beseitigt werden. Deshalb sind weiterhin Lösungsideen gefordert. Von denen die Alternative Liste eine mögliche der Verwaltung und den Politikern im Verkehrsausschuss vorgestellt hat.

Zunächst sei aber noch einmal darauf hingewiesen, dass wir seit mehr als 20 Jahren die Öffnung der Hermannstraße auf die Mühlenstraße fordern. Leider vergeblich! Auch der Parkplatz an der Mühlenstraße geht auf die Initiative der AL zurück und sollte die Situation entspannen. Er wird auch stark in Anspruch genommen. Dennoch kommt es zu Stoßzeiten zu den beschriebenen Problemen. Zuletzt hat die Kommunalaufsicht des Kreises bei der Genehmigung des Sportplatzes eine Zuwegung des Schulzentrums von der Mühlenstraße aus gefordert. Es ist dann nicht dazu gekommen, weil letztlich das Geld dafür fehlte! Oder anders formuliert, die Kosten des Sportplatzes sollten optisch kleiner gehalten werden!

 

Begegnungsverkehr HermannstraßeSollte die Stadt einmal finanzielle Handlungsspielräume zurückgewinnen, wäre es an der Zeit, die geforderte Öffnung zur Mühlenstraße auch endlich zu bauen. Bis dahin sind aber kostengünstige Maßnahmen gefordert, die wenigstens partiell zu einer Entspannung führen.

 

Die Alternative Liste hat deshalb der Verwaltung folgenden Vorschlag unterbreitet:

Die Zufahrt zur Herrmannstraße sollte zukünftig nur über die Friedrichstraße – die damit zur Einbahnstraße würde – möglich sein. Ebenso sollte auch der Teil der Hermannstraße zwischen Friedrichstraße und Kaiserstraße zur Einbahnstraße werden und nur die Ausfahrt auf die Kaiserstraße ermöglichen. Von der Einbahnstraßenregelung in der oberen Hermannstraße sollten Fahrradfahrer allerdings ausdrücklich ausgenommen werden. Diese sollten auch einen auf der Schwarzdecke aufgezeichneten eigenständigen Radweg erhalten.

Eine solche Verkehrsregelung hätte folgende Vorteile:

  1. Ein Rückstau auf die Kaiserstraße wäre zukünftig nicht möglich.
  2. Der motorisierte Begegnungsverkehr würde ausschließlich auf den unteren Teil der Hermannstraße beschränkt. Staus, die dort entständen, könnten anfahrende Eltern auch dazu motivieren, ihre Kinder an der Kreuzung Friedrichstraße/Hermannstraße auf einen Restschulweg zu schicken und den Bereich über die obere Hermannstraße wieder zu verlassen.
  3. Die Maßnahmen sind schnell und relativ kostengünstig herstellbar und können auch jederzeit ohne großen Kostenaufwand zurückgenommen werden.

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Rückstau

Über die vielen Kommentare freuen wir uns! Danke! Zum Problem des Rückstaus können wir hier zunächst nur sagen, dass wir uns das während des Schulbetriebes einmal ansehen müssen!

Verkehrsproblematik Hermannstraße

Die Verkehrsproblematik in der Hermannstraße ist seit Jahren ein Thema in der Bevölkerung. Durch die Verlagerung der SuS von der GGS Stadt in die Geschwister-Scholl-Schule hat sich die Situation nicht wesentlich verbessert. Die Verbreiterung des Bürgersteiges seinerzeit hat zwar eine wesentliche Verbesserung für die laufenden SuS gebracht, aber nicht für den fließenden Verkehr. Meiner Ansicht nach ist es aber nicht förderlich, wenn man es dem Autofahrer verbietet, seine Kinder in die Schule zu fahren. Viele Berufstätige bringen ihre Kinder halt zur Schule. Das hat in der Regel auch nichts mit Faulheit zu tun. Hier stehen eher Zeitprobleme im Vordergrund. Allerdings genieße auch ich die Gespräche morgens mit meinen Sohn im Auto, auch wenn er oft laufen muss. So ist es halt in der neuen mobilen Zeit. Meine Nichte wohnt in Canada, da fährt jeder sein Kind mit dem Auto in die Schule, weil die Schulen außerhalb liegen und somit wenig Baukosten verursachen. Unsere Schulen liegen in der Regel innerstädtisch und somit für alle - ob mit oder ohne Auto - leicht zu erreichen. Viele Familien haben nun mal zwei Autos und fahren ihre Kinder in Flächengebieten zu den verschiedensten Veranstaltungen. Wer will es ihnen verbieten? Der Ansatz der AL ist hier nicht falsch, da hier ein Kompromiss gefunden werden muss. Die laufenden SuS haben ihren breiten Bürgersteig und warum sollten die mit dem Auto gebrachten SuS nicht auch die Möglichkeit erhalten, zur Schule gebracht zu werden? Inwieweit eine Einbahnstraßenregelung Sinn macht, vermag ich nicht zu beurteilen, aber wenn alle Beteiligten sich einmal vernünftige Gedanken zu dem Thema machen würden, wäre es sicher möglich, eine geeignete Lösung zu finden (ohne den Haushalt der Stadt sprengende Mehrausgaben zu verursachen). Ich würde es mir wünschen, wenn sich der neue Bürgermeister zwischenzeitlich einmal mit dem Thema beschäftigen könnte (ich weiß ja, dass er wenig Zeit hat).

Kreuzung Mühlenstraße-Bredderstaße-Telegrafenstraße

Bitte ziehen Sie bei Ihren Überlegungen auch die Verkehrssituation an der Kreuzung Mühlenstraße-Bredderstraße-Telegrafenstraße in Betracht. Seit dem Bau des Parkplatzes an der Mühlenstraße hat sich zu den Stoßzeiten die Situation deutlich verschlechtert. Bei dem von Ihnen genannten Vorschlag wird sich dort eine weitere Verschlechterung ergeben und zu einem Rückstau in die Nordstadt und in die Bredderstraße führen.

Diese ganze dämliche

Diese ganze dämliche Verkehrssituation ist doch bereits 2002 künstlich geschaffen worden weil im Zuge einer total überflüssigen Baumassnahme die Fahrbahn deutlich verschmälert und absichtlich Engstellen geschafen wurden, die selbst ohne parkende PKW keinen Begegnugsverkehr von mehrspurigen Fahrzeugen zulassen. Und da gibt es ja noch den Kundenparkplatz von Blumen Busch. Dieser wird von der Kaiserstrasse aus angefahren und verlassen. Sollen die Kunden zukünftig durch die Friedrichstrasse fahren zum Blumen kaufen? Es bleibt also abschließend festzustellen, dass die Helikoptereletern selber an ihrem Problem schuld sind.

Parkplatz Blumen Busch

Sehr geehrter Leser, danke für Ihren Hinweis zum Parkplatz von Blumen Busch. Das ist sicher ein Problem, das noch bedacht werden muss. Es geht bei unserem Vorschlag aber nicht darum, den sogenannten "Helikoptereltern" das Leben zu erleichtern. Ziel ist es im Gegenteil gerade vor den Schulgebäuden das Verkehrsaufkommen zu verringern und damit den Schulweg sicher für die anderen Verkehrsteilnehmer zu machen! Viele Grüße AL-Fraktion

Lasst die SchülerInnen laufen

Das Problem wäre ein kleineres oder auch einfach gar keines, wenn Eltern sich nicht permanent zum Himpelpimpel ihrer bequem-faulen Sprößlinge machen lassen würden. Wer nicht mit dem Schulbus fährt, wohnt so nah an der Schule, dass er/sie den Schulweg zu Fuß bewerkstelligen kann. Liebe Eltern, schmeißt eure Kinder zeitig aus dem Bett und lasst sie einfach zur Schule laufen! Frische Luft und Bewegung ist doch prima und pustet den Kopf ein bisschen frei, bevor es an das Lernen für`s Leben geht.

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