Die ALternative Liste Radevormwald zur Verkehrspolitik

Bus 626Die AL hat für die Kommunalwahl 2014 ein ausführliches Verkehrsprogramm entwickelt. An dieser Stelle wollen wir die wesentlichen Zielsetzungen bzw. auf das schon Erreichte aufmerksam machen! Der hier veröffentlichte Teil beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem ÖPNV bzw. der Organisation des Schulbusverkehrs.

Die AL will alle Möglichkeiten nutzen, den ÖPNV sowie Rad- und Fußwege attraktiv zu machen:

Ortsbus statt Schulbus: Wir fordern, dass der Schülerspezialverkehr zugunsten eines ausgeweiteten Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) aufgegeben wird. Das hätte folgende Vorteile:

1.Die Schüler könnten zu jeder Zeit auch nach einem Sportnachmittag/Nachmittagsunterricht oder zum Besuch der Musikschule und am Wochenende ohne zusätzliche Kosten mit dem ÖPNV fahren.

2. Nach bisherigen Aussagen der OVAG, würde ein solches System für die Stadt und die Eltern preiswerter sein.

3. Bei geschickter Linienführung könnten vom ÖPNV unter Einbeziehung des Bürgerbusses bisher ausgeschlossene ländliche Gebiete mindestens teilweise angeschlossen werden. Der AL-Antrag von 2009, solch ein Konzept zu prüfen, wurde einstimmig vom Rat angenommen. Obgleich die OVAG Ähnliches in der Folgezeit empfohlen hatte, haben Verwaltung und die übrigen Fraktionen eine Umsetzung eines solchen Konzeptes bislang immer abgelehnt!

 

Der VRR-Tarif muss wieder in Radevormwald gelten. Radevormwald ist die direkte Nachbarstadt der VRR-Großstädte Remscheid und Wuppertal. Aber für Inhaber der VRR-Fahrkarte „Ticket 2000" ist es nicht attraktiv Radevormwald zu besuchen, wenn mai für die Fahrt nicht die VRR-Karte nutzen kann. Wer die Innenstadt in Radevormwald beleben will, darf das Potenzial des ÖPNV nicht ausblenden. Aber ohne VRR-Tarif werden viele Ausflügler aus Remscheid und Wuppertal Orte im VRR-Gebiet der unmittelbaren Nachbarstadt Radevormwald den Vorzug geben. Außerdem beziehen sich die aus-pendelnden Verkehrsströme mehrheitlich eindeutig auf das VRR-Gebiet.

 

Die AL fordert einen Bustarif für ganz Radevormwald. Noch immer fahren die Busse von Radevormwald nach Halver mit einem eigenen Tarif. Weder können sich so die Fahrten der Buslinien 134 und 339 im Industriegebiet und Rädereichen sinnvoll ergänzen, noch kann man mit einer Fahrkarte von Bergerhof zum neuen Aldi-Lager, zur Haltestelle „Vorm Holte" (Baugebiet Wasserturmstraße!) oder zum Hahnenberg fahren. Wenn die Bustarife hier nicht durchgehende Fahrten und beliebige Busnutzung ermöglichen, vertreibt das die Pendler zum Auto.

Fußgänger haben Vorrang: Wir fordern eine Treppe von der Post zum Lidl-Parkplatz, weil die Menschen den Wunsch haben, auf kurzem Weg einkaufen zu können. Die geplante Verlangsamung des Kraftfahrzeugverkehrs auf der Hohenfuhrstraße sollte nicht durch teure Umbaumaßnahmen, sondern zum Beispiel durch Anlegen von Zebrastreifen erreicht werden. An Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrang! Der Fuß- und Radweg von Bergerhof zur Talsperre darf nicht auf halben Weg enden.

Neugestaltung des Busbahnhofs: Angesichts der Finanzsituation von Radevormwald wird dieses Projekt in der nächsten Zeit kaum umsetzbar sein. Aber wir fordern, dass die Pläne in der Schublade liegen, damit sie im Falle möglicher Landesförderung oder notwendig werdenden Erneuerungsarbeiten am Busbahnhof auch realisiert werden können. Die Busse sollten wie in Bergerhof und Herbeck in Busbuchten direkt an der B 229 halten. Die Bahnhofstraße wird per Kreisverkehr an die B 229 angebunden, ebenso die Poststraße. Die Fläche, die heute vom Poststraßenbogen und Busbahnhof belegt wird, wird frei, um als Multifunktionsplatz der Hauptveranstaltungsort von Radevormwald zu werden. Die AL hatte sich vergeblich dafür eingesetzt, dass das Sanierungsgebiet zum Innenstadtumbau auch den Bereich des Busbahnhofs einschließen solle.

 

Die AL ist wachsam bei aktuellen Baumaßnahmen. Die von der AL jahrelang geforderte Barrierefreiheit ist mittlerweile in der Politik angekommen. Trotzdem war eine Eingabe der AL nötig, um an den Einmündungen der Dehnerhofstraße die Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer und Personen mit Gehhilfe nachzuholen. Wir arbeiten konkret und nicht mit vorgetäuschten Aktionen für die Presse!

© Felix Staratschek

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