Wie soll es weitergehen???

SchulwolkeDer Rat und die Verwaltung haben seit dem Sommer 2012 versucht, für das kommende Schuljahr 2014/15 eine Sekundarschule zu gründen. Dieser Plan ist gescheitert, weil sich nicht genug Eltern fanden, die sich für diesen Schultyp entschieden hatten.

Dennoch, die Schülerzahlen gehen weiter zurück. Es gibt nicht mehr genug Kinder, um 3 Schulformen erhalten zu können. Auf der Hauptschule wurden schon dieses Jahr zu´wenig Kinder angemeldet, sodass die Schule in den nächsten 5 Jahren auslaufen wird!

Wir haben, die Einführung einer neuen Schulform nie als reinen Verwaltungsakt betrachtet. Deshalb haben wir während des gesamten Prozesses immer wieder gefordert, möglichst viele beteiligten Personengruppen, wie Eltern, Lehrerkollegien und städtische Beschäftigte in den Prozess einzubinden. Leider vergeblich!

Die Stadt Radevormwald benötigt ein von der Mehrheit der Bevölkerung befürwortetes Schulkonzept. Dazu müssen Politik und Verwaltung mit allen Beteiligten in eine ergebnisoffene Diskussion eintreten. Die Probleme, für die Entwicklung eines solchen Schulkonzeptes sind aber recht schwierig, wenn man nicht in pauschale Argumente verfallen möchte. Deshalb eignet sich nach unserer Auffassung dieses Thema nicht für den Wahlkampf!

Wir wollen aber heute schon Ihre Meinung kennenlernen! Sagen Sie uns, wie sie sich die zukünftige Schullandschaft in Radevormwald vorstellen.

Hier kurz einige Erläuterungen zu den Wahlmöglichkeiten:

Realschule und Gymnasium: In diesem Fall müssten die Schüler mit einer Hauptschulempfehlung in den Nachbarstädten Hückeswagen oder RS-Lennep unterrichtet werden. Wenn viele Schüler auch anderer Schulformen auspendeln, könnte es auch schnell für die Realschule eng werden. Das ist von den hier angebotenen Lösungen die Einzige, die nicht sicherstellen kann, dass alle Kinder in Radevormwald unterrichtet werden!

Gymnasium und Verbundgesamtschule mit Hückeswagen: Für diesen Fall bräuchte jeder Stadtort 75 Kinder, die die Verbundgesamtschule besuchen. Eine Gesamtschule besitzt aber eine gymnasiale Oberstufe, sodass nach 6 Jahren diese Schule in Konkurrenz zum bestehenden Gymnasium tritt.

Gymnasium und Sekundarschule: Alle Kinder könnten in Radevormwald unterrichtet werden, wenn sich eine genügend große Zahl von Eltern finden würde, die sich für diese Schulform entscheiden würden. Das ist dieses Mal nicht gelungen, muss aber ja nicht bedeuten, dass es zu einem späteren Zeitpunkt nicht doch gelingen würde! Die Realschule würde dann auslaufen.

Gesamtschule: Es gibt in Radevormwald dann nur noch ein Sekundarschulangebot, allerdings für alle Kinder! Das Gymnasium und die Realschule würden dann zugunsten der Gesamtschule aufgelöst. Diese Schule wäre aber ausreichend groß genug um Leistungsgruppen und Neigungskurse anbieten zu können.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen würden. Ihre Stimme können Sie hier abgeben!

 

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